Aufruf zum Leben

Folgen des Aufrufs zur psychosozialen Lage seit 2010

 

Wir haben, auf Initiative von Dr. Joachim Galuska, im Kreis leitender Ärzte humanistisch-integrativer Psychosomatischer Kliniken die erschreckende Entwicklung der psychosozialen Belastung in Deutschland und letztlich in allen Industrienationen diskutiert. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das Ausmaß der Problematik in unserer Gesellschaft nicht ausreichend wahrgenommen wird und wollen mit einer Art Memorandum einen gesellschaftlichen Dialog darüber anstoßen, wie wir die Problematik verstehen und was getan werden kann. 

21 leitende Ärzte und Wissenschaftler brachten ihre persönliche tiefe Erschütterung über die psychosoziale Lage in Deutschland zum Ausdruck. Über 4.000 Fachleute aus dem Bereich der Behandlung und der Begleitung psychosozialer und seelischer Probleme sowie Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen unterstützen die Initiative mit ihrer Unterschrift.
Die Unterzeichner des Aufrufs wollten nicht bestimmte gesellschaftliche Sektoren für diese dramatische und nicht angemessen erkannte Entwicklung verantwortlich machen, sondern zu einem offenen gesellschaftlichen Dialog über die psychosoziale  Lage, die möglichen Ursachen und sinnvolle Handlungsansätze aufrufen. Dabei wurden sie nicht von persönlichen, berufspolitischen und institutionellen Interessen geleitet, sondern sie wollten sich als Menschen äußern, die in diesen Fachgebieten Verantwortung tragen. 

25.10.2010

Veröffentlichung des Aufrufs mit 1250 Zustimmungen im Internet

pdfFOCUS-Artikel über den Aufruf von Dr. Galuska, Prof. Loew und Dr. Vogler

pdfFOCUS-Leserdebatte: Burn-out – Wie lindern wir die Volkskrankheit

pdfDeutsches Ärzteblatt online zum Download

pdfMünchner Merkur Artikel zum Download

pdfHamburger Morgenpost Artikel zum Download

pdfOstthüringer Zeitung Artikel zum Download

pdfFrankfurter Neue Presse Artikel zum Download

 

Der Aufruf hat bis 2015 bewirkt:

  • 4202 Menschen haben den Aufruf unterzeichnet,
  • 63.200 Besucher waren seit Oktober 2010 auf der Website www.psychosoziale-lage.de,
  • 282 Kommentare gibt es zum Thema auf der Website,
  • 965 Menschen haben auf der Facebook-Seite den "gefällt-mir" Button geklickt,
  • 23 Veröffentlichungen gab es über den Aufruf in regionalen und überregionalen Medien.