Aufruf zum Leben

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#61 christina Döhle 2017-10-02 12:45
Corrales, Sakamura und die Katalanen

Sind nun gesellschaftliche Deutungsrahmen erfasst, müsste es auch gelingen eine gute Gesundheitspolitik auf den Weg zu bringen, vorausgesetzt die „Psychiatrie/Therapie“. Gesellschaft ist an einem veränderten Gesundheitsverständnis oder Menschen-Welt- oder Gottesbild interessiert. Gott steht für mich für Liebe.
#60 ein normaler Mensch 2017-09-12 10:13
Ein Aufruf zum Leben ist immer auch ein Aufruf zum Tod und somit ein Aufruf sich über den Tod hinwegzusetzen, so wie das bereits die ersten Menschen taten indem sie Mythen und Religionen erfanden.

Wir werden aufgerufen den Ist - Zustand, einen Zustand den wir Menschen mit zu verantworten haben, anzunehmen.

Wir werden aufgerufen eine Position im Leben und in der Welt anzunehmen.

Ich verstehe.

Wir sollen nicht von Oben nach Unten schauen und auch nicht von Unten nach Oben,

Wir sollen nicht so schauen wie ein neuer kleiner Erdenbürger das Licht der Welt erblickt oder etwa doch — und hoffentlich gut von seinen Eltern und der Sippe angenommen wird oder sollen wir so schauen wie ein kleines Menschenkind in der Gesellschaft von unserem Staat angenommen wird oder wie es in der Welt aufgenommen wird.

Ich verstehe den Aufruf des Lebens so.

Wir sollen die Position einen Neugeborenen annehmen und sollen hoffentlich heranwachsen, - an wen oder was heranwachsen?


An die „ Auf- Rufer“ .
#59 Christian 2017-08-12 20:49
Wird in einer Querkommunikation nach Unterstützung gesucht, gibt es bereits eine Lösung.

Wir erfahren in diesem Aufruf, dass psychische Krankheit trotz vieler Menschen die sich beruflich dieser Gegebenheit annehmen, nicht zurückgeht.

Wenn wir das als Gegeben hinnehmen, dürfen wir die Ursache am Impuls der Zeit lokalisieren, sollten uns jedoch davor hüten, einen Schuldigen ausmachen zu wollen.

Wer ist dann Opfer und wer Täter oder wer ist der Gutmensch und wer der Böse?

Für viele Menschen ist es schwer eine Wertung aufzugeben denn dann geht es ans „Eingemachte“, oftmals an die Scham, allzu lange mitgemacht, weggeschaut oder zugeschaut zu haben, vielleicht erkannt zu haben, dass man lieber nichts ändern wollte.

Das plötzliche Wechseln von einem Zustand in einen Anderen um eine neue bessere Wertung vornehmen zu können, setzt eine Menge Glück voraus, denn es führt zunächst ins Dunkel, dort wo man sich zunächst einmal fremd vorkommt.

In jedem Fall benötigt der Mensch ein gutes Netzwerk mit genügend Schleifen, Knoten und Kanten, es sei denn der Mensch bevorzugt ein rigides Kaffeekränzchen und findet darin seine Freiheit.

Für mich sind die Wirkmechanismen interessant, sonst organisiere oder stelle ich mich immer wieder nach meinem altbekanntem Muster auf, vielleicht nur einwenig verändert während die alte Leitstruktur bleibt.
#58 Rafael Corrales Vida 2017-08-12 08:20
Es ist nun ca. 2,5 Jahre her, dass ich in Heiligenfeld behandelt wurde; ich war jetzt wieder dort und habe 2x meine Lebensgefährtin besucht; es war auch für mich eine Art Auffrischung und ein Erneuern dessen, was ich seinerzeit dort erleben durfte.
Ich arbeite in einem Krankenhaus; es ist in der Tat ein krankes Haus, mit vielen Problemen, die mich jedoch wach halten und mich täglich an diesen Aufruf zum Leben erinnern. Meine größte Herausforderung dabei ist es, mir selbst treu zu bleiben und den Menschen mit Achtung, Respekt und Liebe zu begegnen. Manchmal gelingt mir das gut, manchmal gar nicht. Wir Leben in einer sehr kranken, wörtlich genommen wirklich ver-rückten Welt. Vieles läuft aus dem Ruder und es braucht viel an mehrmals täglichem Einnorden um sich nicht zu verlieren. Ich wünsche allen Viel Kraft auf dem Weg, den Aufruf zum Leben mit eigenem Leben zu füllen!
#57 Clemens M. Hürten 2017-08-08 12:55
Ich wünsche mir, dass der Aufruf zum Leben nicht beim Apell nach mehr Menschlichkeit und Liebe stehen bleibt, sondern auch Ursachen für die derzeitige weltweit asoziale Situation der Menschheit klar benennt.
Aus meiner Sicht ist die Ursache, dass das kapitalistische System als pathologische Bewältigungsstrategie für narzisstische Kränkungen in den Untergang führt.
Solange es kein Schulfach gibt, in dem Kinder und Jugendliche emotionale und soziale Kompetenzen erlernen und nachentwickeln können und wie sie später gute Eltern sein können und solange es keine ähnliche Ausbildung für Erwachsene gibt, solange wird sich kaum etwas ändern.
Meinen Beruf und die von mir geleistete Psychotherapie sehe ich als Nachschulung für's Leben an, damit Menschen Entwicklungsdefizite beheben und ihre Potenziale entfalten können. Wenn sich etwas ändern soll, muss jeder bei sich selbst beginnen und seine dadurch neu gewonnenen, positiven Kräfte durch konstruktive Verhaltensweisen auf sein Umfeld übertragen.
Wo bleibt die Macht der wenigen Angehörigen der Finanz-Elite, wenn Milliarden Menschen weltweit durch eigene Veränderung und Selbst-Entwicklung deren mieses Spiel nicht mehr mitmachen?
Clemens M. Hürten - Heilpraktiker der Psychotherapie
#56 Festsatzung 2017-07-07 20:33
„Ehre wem Ehre gebührt“

Wir taten gut daran uns bereits vor einigen Jahren von alten Therapiemodellen verabschiedet zu haben um nun unser Augenmerk auf Persönlichkeits- Merkmale zu richten.

„Weniger ist bekanntlich Mehr“

- sodass wir das inzwischen auch in die Jahre gekommene neue Psychiatrie -Zeitalters, mit einwenig Verzug getrost annehmen dürfen.

Die Erfahrung gemacht zu haben, dass die Zeit der Kindheit keineswegs nur eine Leichte und Beschwingte ist, hilft uns über den Verlustschmerz hinweg.

Die gute Stimmung die uns nun die zukünftige Lebenszeit verspricht, hoffentlich etwas gelernt zu haben, zumindest jedoch achtsam zu sein, im Heranwachsen nicht wie Pubertierende unsere psychosoziale Entwicklung weiterhin in die Zukunft zu verlagern vielmehr eine reife und erwachsene Psychiatrie für erstrebenswert heißen, sollten wir Nutzen und Versäumnisse der Vergangenheit nicht erneut „unter den Tisch zu kehren“, vielmehr sie aufzudecken, sodass wir heute wenn wir es heute angehen, nicht nur eine sympathische „Psychiatrie“ sondern auch eine intellektuell Aufrichtige und Spirituelle vorfinden.
#55 keine Alternative 2017-06-26 16:33
Herr Frühling

Hilfe zur Selbsthilfe ist für mich immer das oberste Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz.
Ein großes Lob an die Mitstreiter einer Vision, auch dem Otto- Normalverbraucher erzählen zu wollen, dass die Menschheit sich zu einem höheren Menschen, somit zu einem höheren Bewusstsein hin, entwickeln sollte.

Ein besonders großes Lob gilt den Pädagogen die sich der Schüler, wie in einer guten Deutschstunde annehmen, besonders im Psychiatrischen Bereich, sodass Psychotherapeuten zukünftig noch mehr bemüht sind, nach ethischen Standards zu handeln wenn sie sich mit dem Thema „ ist das Wahn oder verstehen wir einander nicht“ beschäftigen.
#54 Sigrid Fuchs 2017-06-22 13:19
Es ist mir ein großes Anliegen mich an Mitmenschlichkeit im Sinn des Wortes zu beteiligen.
Möge die Welt eine bessere werden durch gegenseitigen Respekt, Achtung und einem würdevollen Miteinander.
#53 Christina Döhle 2017-06-06 11:19
„Lasst uns in Würde zusammenleben“

Lasst uns einander mit Respekt begegnen aber nicht in einer regressiven symbiotischen Beziehung verweilen.

Leider begegnet mir täglich eine Psyeudogemeinschaft auch an Ärzten die ihre inneren Kämpfe nach aussen tragen und Feindbilder schaffen und sich offensichtlich berechtigt fühlen gegen diese Feinde Krieg zu führen.

Dass es Ausnahmen gibt und auch Glück, steht außer Frage.

Besonders alte und hilfebedürftige Menschen gehen an unserem derzeitiges Gesundheitssystem zugrunde. Oft kann nicht einmal ein Fürsprecher helfen weil auch er im System erstickt wird.

Da viele Ärzte im Bereich Psychiatrie und Geriatrie (nur da kenne ich mich aus) keine ethischen Maßstäbe anlegen erlebe ich in unser Gesundheitswesen verheerende Zustände.


Solange Arzt und Patient oder Patient und Fürsprecher nicht auf Augenhöhe kommunizieren können, nicht in eine gesunde Beziehung treten können, wird sich nichts ändern.






















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#52 Hamilton 2017-05-22 20:38
Bei einem Werbegeschenk ist der Mensch erst mal skeptisch und auch bei Aussagen wo es darum geht, einen Schuldigen oder Verantwortlichen zu suchen.

Die Triebfeder eines guten Helfers sollte darin bestehen, das Beste aus einem Menschen rauszukitzeln aber der gute Psychiater /Therapeut sollte auch immer eine gute soziale Beziehung zum Allgemeinwesen pflegen.

Viele Menschen bleiben auf der Strecke.

Das Prinzip „ Alle für einen, einer für Alle “ keiner weiß woher die guten Gaben kommen, - von irgendwo her,—wirkt zwar wechselseitig ist aber auch sehr eigennützig.

Unser Gesundheitswesen trägt nicht die Verantwortung dafür, dass das Bewusstsein für Krankheits- oder allgemeiner gesprochen für Menschenbilder wächst und hoffentlich nicht schrumpft.

Als Helfer nicht müde zu werden, sich selber zu helfen indem man anderen Menschen hilft, — das nenne ich ein Ehrenamt.